Standesgemäß in einer Hochzeitskutsche
vom Reiterhof Teicha vorfahren

 

Es gibt wohl kaum etwas Romantischeres, als am Hochzeitstag in einer festlich geschmückten Kutsche, gezogen von edlen Pferden, zum Standesamt oder zur Kirche zu fahren. Das Brautpaar wirkt wie Prinz und Prinzessin, es zieht die Blicke auf sich und fühlt sich in diesem Augenblick wie im Märchen. Um dieses Erlebnis perfekt zu gestalten, ist eine gute Vorbereitung nötig. Das Team vom Hochzeitsmagazin „Sag Ja!“ sprach mit Anke Dehn, Inhaberin des Reiterhofes Teicha bei Halle, worauf das Paar im Vorfeld achten sollte:

 

Was spricht für eine Fahrt in der Hochzeitskutsche?

Viele Brautpaare planen ihre Hochzeitsfeier minutiös von Anfang bis zum Ende durch, vergessen aber dabei manchmal, auch an sich selbst zu denken. Sie sollten sich aber die Zeit für die Romantik an diesem Tag nehmen. Planen Sie das Märchen mit ein! Sie sind schließlich die Hauptpersonen um die es geht. Für Braut und Bräutigam ist die Fahrt in der Kutsche die einzige Zeit an diesem Tag, die sie ganz für sich allein und in Zweisamkeit genießen können.

 

Welche Strecke schlagen Sie für eine Fahrt in der Hochzeitskutsche vor?

Das richtet sich ganz nach den Wünschen des Brautpaares. Wir können die Braut zu Hause abholen und zum Bräutigam fahren, der sie dann zum ersten Mal in ihrem Hochzeitskleid sieht. Üblich sind die Fahrten zum Standesamt oder zur Kirche oder von dort dann zum Ort der Hochzeitsfeier. Dazwischen kann auch ein Abstecher zu einem romantischen Fleckchen eingeplant werden, um schöne Hochzeitsbilder zu fotografieren. Die Route wird ganz individuell ausgewählt. Wichtig ist eine vorherige Absprache, um beurteilen zu können, ob die Strecke auch für Kutschen geeignet ist.

 

Sind für eine solche Fahrt ein Kutscher und besonders dressierte Pferde nötig?

Auf jeden Fall! Die Tiere müssen mit verschiedenen Situationen vertraut sein. Hupende Autos, applaudierende Gäste, fliegende Tauben oder knallende Sektkorken dürfen für die Pferde kein Problem sein. Und ein Kutscher und sein Beifahrer sind natürlich immer dabei. Bei uns ist für jede Fahrt in der Hochzeitskutsche ein speziell ausgebildeter Gespannführer zuständig, der selbstverständlich, entsprechend dem Anlass, in Frack und Zylinder gekleidet ist. Der Beifahrer hilft der Braut standesgerecht in die Kutsche, hilft dem Brautpaar bei Bedarf und kümmert sich auch im Fall der Fälle um die Pferdeäpfel.

 

Wird auch die Dekoration von Pferden und Kutsche vorher abgestimmt?

Ja, natürlich. Auch das sollte individuell abgesprochen werden. Der Brautschmuck und der Schmuck an der Hochzeitskutsche sollten aufeinander abgestimmt sein. Es können, je nach Wunsch, Kunstblumen oder echte Blumen verwendet werden. Die Blüten am Pferd können mit denen im Brautstrauß übereinstimmen. Der Kreativität sind da kaum Grenzen gesetzt. Das Brautpaar sollte sich auch die Farbe der Pferde und der Hochzeitskutsche aussuchen können.

Wie lange vor der Hochzeit muss eine Fahrt in der Kutsche gebucht werden?

Für eine Fahrt in der Hochzeitskutsche sollte man sich frühzeitig, mindestens neun Monate vorher, entscheiden. Erstens, um den Termin abzustimmen, zweitens, um entsprechend auf die individuellen Gestaltungswünsche eingehen zu können und drittens, um vorher die gewünschte Fahrstrecke zu prüfen. Auch für Paare, die weit weg vom nächsten Reiterhof feiern wollen, besteht die Möglichkeit, mit der Hochzeitskutsche zu fahren. Wir können Kutsche und Pferde verladen und an jeden gewünschten Bestimmungsort transportieren.

Worauf sollte bei einer Buchung außerdem geachtet werden?

Schauen Sie sich bei dem Anbieter einfach ein wenig um. Die Tiere sollten artgerecht gehalten werden. Die Hufe müssen sauber, das Fell glänzend sein. Auch die Sauberkeit der Ställe und die Möglichkeiten eines großzügigen Auslaufes für die Tiere sind Kriterien, die sie nicht außer Acht lassen sollten. Lassen Sie sich auch die Kutschen zeigen. Denn Kutsche ist nicht gleich Kutsche – wer will schon am schönsten Tag seines Lebens in einer nicht gepflegten Kutsche vorfahren?

 

Quelle: Hochzeitsmagazin "Sag Ja!"